Mittwoch, 25. Dezember 2013

Sonntag, 22. Dezember 2013

„Der Schneekönigin Meerjungfrau / The Snowqueen’s Seamaid“


Dieses Bild entstand bereits im Sommer 2009 und beinhaltet zwei Charaktere aus meinen Lieblingsmärchen von Hans Christian Andersen: „Die kleine Seejungfrau" und "Die Schneekönigin". Ich dachte mir, dass es passen würde, diese beiden gegensätzlichen Charaktere in einem Bild zu kombinieren.



In der Vorstellung hinter diesem Bild hält die Schneekönigin die kleine Seejungfrau als "Haustier", friert sie mit ihrem Blick und Händen ein, um sich an ihrer Schönheit zu erfreuen. Da es sich nun mal um die Schneekönigin handelt, habe ich sie auch etwas transparent dargestellt. Die Pose und die Haare der Nixe gefallen mir immer noch sehr gut. 

Leider ist der Scan nicht sehr gut und die Farben erscheinen nicht so satt und schön wie im Original. Welche Märchen mögt ihr besonders gerne?

"Bist gefror'n... bis über beide Ohr'n..." (Madonnas "Frozen" eingedeutscht.)

Passend zu dem Bild findet ihr meine Review zu Disneys Version der Schneekönigin hier

Irgendjemand jetzt Lust auf ein Eis?









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This painting originated already in summer 2009 and shows two characters out of my favourite fairytales by Hans Christian Andersen: „The little Seamaid“ and „The Snowqueen“. I thought it might be an interesting combination to put those two opposed characters into one picture.

In my imagination the Snowqueen freezes the Seamaiden with her eyes and hands and keeps her as a kind of pet. Because it’s the Snowqueen I kept her a little bit lucent. I still like the pose and hair of the Seamaid.

Unfortunately the scan isn’t that good and the colors didn’t come out  as beautifully as in the original painting. Which fairytales do you like the most?

"Your frozen when your heart's not open!" (Madonna, "Frozen".)

Anyone's up for ice cream now?

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Die Eiskönigin – der Disney-Film der keiner ist


Was freute ich mich und jubelte ich , als ich vor wenigen Jahren herausfand, dass Disney sich meines Zweit-Lieblingsmärchen annimmt: „Die Schneekönigin“ des großen Hans Christian Andersen. Was mit der Umsetzung der „kleinen Seejungfrau“ in „Arielle, die Meerjungfrau“ fulminant gelang, würde sich angesichts der vielschichtigen, herzergreifenden Geschichte um Freundschaft und selbstloser Aufopferung vielleicht abermals als kultauslösendes Meisterwerk erweisen. Vielleicht.

Alle Bilder: Disney.

Dienstag, 17. Dezember 2013

Britney Jean – Ein offener Brief an Britney Spears / An open letter to Britney Spears

Britney, Britney, Britney... Ich liebe dich. Ich war dir IMMER ein treuer Fan, bin mit dir durch deine dicken und voluminöseren Zeiten gegangen, unterstützte dich, wo es nur ging. Sei es in hitzigen Diskussionen mit deinen Hatern, deiner Meister Proper-Aktion und deinen anderen, etlichen Abstürzen. Ja, sogar vor meiner Englisch-Dozentin nahm ich dich in Schutz und verspielte mir so sämtliche Sympathien und gute Noten. Aber so langsam geht unserer innigen, langjährigen Beziehung die Puste aus.

Sonntag, 15. Dezember 2013

Outfit: Die Zeit heilt einen Scheissdreck! – Das Label whatthefuck stellt sich vor

Im modernen Internetzeitalter sind wir vor Informationen längst nicht mehr sicher. Auch nicht vor zu vielen. Wir erfahren Dinge, die uns mal mehr, mal weniger interessieren. Nützliches und Unnützes. Das Internet und die Smartphones kitzeln den Selbstdarsteller aus uns hervor. Wir posten Selfies und Outfitsoftheday auf Instagram und unseren Gemütszustand auf Facebook. (Das auch noch ganz provozierend fragt: „Wie geht’s dir?“ oder „Was machst du grade?“) Und teilen so unsere Meinung, Gefühle und Gedanken nonverbal mit. Manchmal aus Langeweile, oftmals aus Frust oder Wut! Geteiltes Leid ist nun mal halbes Leid!

Über Statement-T-Shirts schrieb ich bereits in meinem vorangegangenen Outfitpost. Das junge Düsseldorfer Label whatthefuck erhebt den Trend um T-Shirts mit Sprüchen und Statements nun auf ein nächstes Level. Mit frechen, provokanten Sprüchen, die mitten aus dem Leben gegriffen sind und kein Blatt vor das Shirt, eh, den Mund nehmen, spricht Christina Müller uns direkt aus der Seele. „Kann man hier noch nicht mal in Ruhe sein Butterbrot essen.“, „Es liegt an mir und nicht an dir!“ oder meinem Favoriten „Die Zeit heilt einen Scheissdreck“ sind nur drei Beispiele der Sprüchevielfalt auf den wtf-Shirts.

Alle Bilder: DoReDani.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Illustration: Anastacia Portrait

Ich mag Anastacia und ihre Musik. Deshalb fiel mir diese Auftragsarbeit auch nicht allzu schwer.
I like Anastacia and her music. So this remittance works was a easy job.

Sonntag, 8. Dezember 2013

Ich wandele auf neuen Pfaden – und was treibst du so? / Call me a Pathfinder – what about you?

In den letzten Wochen wurde es auf diesem Blog recht ruhig – passend zum gemächlichen Herbstwetter, könnte man sagen. Aber wie ich meine treue Leserschaft so kenne, sitzt ihr tagtäglich mit feuchten Augen vor euren Rechnern, Laptops und intelligenten Mobiltelefonen. Fingernägel kauend DoReDani.de aktualisierend und fragend, wann denn endlich ein neuer Post hochgeladen wird. Hier will ich euch kurz erklären und zeigen, warum es zurzeit nicht gerade Blogeinträge wie Laub von den Bäumen rieselt.

Montag, 25. November 2013

Auftragsarbeit / Commissioned Work: Pervetus – Alrun Vintage

Vintage“ sollte mittlerweile jedem Modeinteressenten ein Begriff sein, auch wenn das Wort inzwischen durch seinen inflationären Gebrauch leicht ausgelutscht erscheint. Besonders in den letzten Jahren gewann „alte Mode“ immer mehr Fans und fand ihren Platz in den Herzen der Modeopfer. Früher noch als „altbacken“ oder „Oma-Mode“ verschrien, heute angesagter denn je, innig geliebt und vor allem geschätzt - wie ein uralter Wein. Ihren wertvollen Status weit fernab der Altkleider-Sammlung erringen die Vintage-Teile durch ihr oftmals zeitloses Design und der in ihnen steckenden Seelen. Dem Leben, von dem die Kleiderstücke und Accessoires erzählen.
 
Dilara Yener nahm sich das Liebhaber-Thema „Vintage“ ganz besonders zu Herzen. Die Modejournalismus-Studentin eröffnete 2013 den Online-Store Alrun Vintage. Hier bietet sie vorrangig Accessoires wie Taschen, Schmuck und Gürtel zu moderaten Preisen und mit „einem edlen Geheimnis“ an. Denn die Geschichten und Mysterien, welche sich tief zwischen den Nähten, an den Materialien und innerhalb der Verarbeitungen der einzelnen Stücke verstecken, können wir oftmals nur vermuten und erahnen.

Ihrem Online-Shop widmete Vintage-Fan Dilara gleich ihre komplette Abschlussarbeit an der Akademie Mode & Design (AMD). Bestandteil dieser umfangreichen Arbeit ist auch eine mehrteilige Bilderstrecke, für welche ich die Illustrationen anfertigte. Hierfür begab ich mich auf für mich noch sehr neues Terrain und widmete mich dem Thema der „Psaligraphie“, im Volksmund besser bekannt als „Scherenschnitt“. Doch bevor ich mich zu sehr in Erklärungen und Ausführungen verliere, lass ich hier einfach mein Konzept und natürlich die Illustrationen für sich sprechen.


"Pervetus", 2013.
"Alt. Alt wie die Welt, alt wie die Natur, Gesteine und Mineralien. Alt wie die Berührung zweier Liebenden. Alt wie die Kunst. Vintage wie die Modehistorie.

Die Bilderstrecke „Pervetus“ vereint bekannte Elemente der Geschichte, Natur, Ikonographie mit hochbejahrten Vintage-Modeaccessoires. Entstanden ist eine moderne Form der althergebrachten Psaligraphie. In ihr fügen sich unterschiedliche und doch gleiche Elemente zu einer sensiblen Collage zusammen: Hände, Haut und Leder treffen auf Natur, Mineralien und Symbolik und bilden eine fragile Symbiose mit endlosen Raum für Interpretation. Mode und Kunst vereinen sich zu einer Einheit, welche so die Zeit überdauert."


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Everyone who’s into fashion should know the term „vintage“. Even though this word today seems to be pretty watered down because of its excessive use. In the last years especially this „old fashion“ got more and more fans and found its own place in the heart of fashion victims. Former devalued as „frumpy“ and „Grandma clothes“, nowadays hip, beloved and appreciated like an old wine. The vintage pieces got their precious status faraway from old clothes mostly because of their timeless design and the souls within. The lifes from which the clothes and accessories are telling us.

Dilara Yener took on the passionate theme of „Vintage“ and put her heart in it. The student of fashion journalism started her own online shop Alrun Vintage, where she offers mostly accessories like bags, jewellery and belts. Every product got its very own „classy secret“, because the stories and myths are hidden deep within the seams, the material and inside the converting. But all of this we can only imagine and guess.
 

Vintage fan Dilara dedicated her complete thesis at the Academy Fashion & Design (AMD) in Germany to this theme. Part of that extensive work is a photo collection, for which I did the illustrations. For this work I stepped onto unfamiliar territory. So I dedicated this work to the theme of „Psalygraphie“, better known as „paper cut“. But before I lose myself in explanations I am just gonna let my concept and of course my illustrations speak for themselves.

"Pervetus", 2013.

"Old. Old as the world, old as nature, stones and minerals. Old as the touch of two lovers. Old as art. Vintage like the history of fashion.

The photo collection „Pervetus“ unites familiar elements of history, nature, iconography with vintage fashion accessories. The result is a modern kind of traditionally paper cut. Within those to forms different but at the same time similar elements are combined into a sensitive collage: Hands, skin, and leather meet nature, minerals and symbolism with endless space for interpretation. Fashion and art combined into one, to outlast the time."


Dienstag, 12. November 2013

Die Welt hinter Emilíana Torrinis Augen / The world behind the eyes of Emilíana Torrini


Ihre Hand steht angespannt von ihrem Arm ab, die Finger gekrümmt. Sie wirken verkrampft. Die Gesichtszüge der auf der Bühne singenden Frau verziehen sich binnen Sekunden von angestrengt bis hin zu einem Lächeln. Während alledem klingt Emilíana Torrini erfüllt von der Leidenschaft, den Träumen und Gefühlen ihrer poetischen Texte. Und während alledem singt sie mit geschlossenen Augen.

Emilíana Torrini live in Köln.

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Der Primark-Heuchler / The Primark hypocrit

Waaaas? Wieso gehst du denn zu Primark?!“, „Halte ich gar nichts von!“, „Würd’ ich nie was von kaufen!“. So oder so ähnlich klangen meine Antworten, wenn es um Primark ging, den Billig-Mode-Discounter aus Irland. Bisher.


Dienstag, 15. Oktober 2013

Illustration: I Can't Take My Eyes Off You

Ein Bild basierend auf dem wunderschönem Lied/Musikvideo zu "The Blower's Daughter" des großartigen Damien Rice.
A painting based on the beautiful song/music video "The Blower's Daughter" by the great Damien Rice.
 
Buntstift / Aquarellfarben. / Crayons / Watercolors.




Sonntag, 13. Oktober 2013

Outfit: Regina Regenbogen und ich! / Rainbow Brite and me!

Sie war eine der Heldinnen meiner frühen Kindheit. Eine Weile vor She-Ra und lange Zeit bevor Sailor Moon mein Leben erhellte. Eine kleine, niedliche Blondine mit Stupsnase und feschen, bunten Klamotten und einem Gürtel, von dem heutige „Fashionistas“ nur träumen können. Das kleine Mädchen ist verantwortlich für all die schönen Farben unserer Welt und die schönste Jahreszeit überhaupt, den Frühling. Wie? Du weißt nicht, von wem hier die Rede ist? Na, Regina Regenbogen natürlich!


Montag, 7. Oktober 2013

„Vogel und Fisch“ / „The Bird And The Fish“


"Ein Fisch und ein Vogel können sich verlieben. Aber wo bauen die beiden ihr Nest?"



Die Inspiration zu diesem Bild bildet dieses Sprichwort, welches mir bereits als Kind in dem Whoopi Goldberg-Film "Corrina, Corrina" zu Ohren kam. Seitdem geht mir dieser Spruch nicht mehr aus dem Kopf und bringt mich jedes Mal wieder zum Nachdenken. Ist das nicht eine tief greifende, wahre und wunderschöne Weisheit?


Ich denke oft daran, wie traurig es wäre, wenn ein Fisch und Vogel sich wirklich verlieben würden, aber niemals die Chance bekämen, zusammen sein zu sein, weil sie aus unterschiedlichen Welten kommen. Hast du schon mal darüber nachgedacht, was du tun würdest, wenn du dich in jemanden verliebst, mit dem du aber niemals zusammen sein könntest? Weil die Umstände es einfach nicht zulassen? (Ich rede hier nicht von Nictigkeiten wie Urlaubsflirts, Fernbeziehungen oder so etwas in der Art.) Geschweige denn, wenn wie im Fall des Vogels und des Fisches, die Welt des anderen deinen sicheren Tod bedeuten würde? 


Die Reinzeichnung der Outlines.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Meine Mini-Comics / My short comicstrips

Irgendwann im Sommer 2009 saß ich zu Hause und musste an eine lustige Situation in der Uni denken. Mein freches, als schlagfertig bekanntes Mundwerk beschert mir und meinen Mitmenschen oftmals witzige Momente. Alleine in meinem Zimmer lachte ich mich rückblickend noch einmal total kaputt und dachte gleichzeitig: „Hey, es passieren so viele lustige Sachen, wieso machst du daraus nicht einen Comic?!“ Gesagt, getan.

Seitdem sind bereits mehrere Kurzepisoden der Comicstrips entstanden und fast alle sind tatsächlich so passiert. Ab sofort präsentiere ich meine Kurz-Comics hier in meinem Blog und beginne direkt mit der ersten Episode aus 2009.

Ich freue mich, wenn sie euch ein kleines oder großes Lächeln auf die Lippen zaubern. Wenn ihr nicht bis zur nächsten Episode warten wollt, besucht mich doch auf Facebook oder Animexx. Dort findet ihr weitere Episoden.

 
















Some time back in summer 2009 I sat at home and had to think about a funny situation at university. My sharp tongue has often brought me and my fellows funny moments. Recently I was sitting in my room when I suddenly had to laugh out loud while thinking back at those times. At the same time I thought: „You often got caught in very funny situations, so why not transform them into a comicstrip?!“ Said and done.

Since then a few short comics have evolved and mostly all of them really happened like that. From now on I am going to post every comic here on my blog. Let’s just start with the first episode from 2009. I can’t post all of them with an English translation because it just won’t work in any other language than German or it just won’t match the artwork. Sorry for that.

I will be happy if those comics put a little or big smile on your lips.

Sonntag, 29. September 2013

Outfit: DENIMregeln! / Jammin’ Denim!


Ich gebe zu, ich brauchte eine Weile, denn ich war sehr skeptisch und musste viel darüber nachdenken. Abwägen. Eruieren. Mut aufbringen. Denim als Einheits-Look? Soll ich oder soll ich nicht. Letzten Endes habe ich mich doch getraut. Der Ganzkörper-Look des Denimstoff-Dauerbrenners ist mittlerweile ziemlich en vogue und tragbar geworden.

Allerdings bin ich der Meinung, dass dieser gewagte Look nur in denselben Farbnuancen funktioniert. Harte Brüche mit hellem und dunklem Denim halte ich für eher schwierig. Es sollte ein harmonisches, einheitliches Bild vorherrschen. Ausnahmen bestätigen aber auch hier wie so oft die Regel.

Deshalb wirkt mein Jeans-Look auch eher gediegen und unauffällig. Ich wollte mich erstmal langsam herantrauen und eine Art Farbverlauf von hell nach „dunkel“ erreichen. Auf Accessoires wie einen Gürtel habe ich verzichtet. Bei so einer hellen Hose sind die Dinger nämlich ein Störfaktor, meiner Meinung nach. Oder ich habe einfach noch nicht den Richtigen gefunden.

Was denkt ihr zum Thema Denim-Komplett-Look? Schon mal probiert?

I admit it, I needed a while, because I used to be pretty sceptic and I first had to make up my mind. Weighing up. Elicit. Be brave. Denim as a complete allover look? Should I? In the end I decided to give it a try. Fashion’s slow-burner fabric Denim has become pretty en vogue and wearable as an allover look.

But from my point of view this bold look only works in similar colour shades. Hard breaks with dark and bright Denim are very difficult, it should build a harmonic and consistent look.

That’s why my Denim-Look appears dapper and rather smooth. I decided to get in touch with it and took baby steps by creating a kind of colour gradient from bright to „dark“. I decided to go without accessories such as a belt. By wearing such a bright Jeans a belt is more a disruptive factor. Or I just haven’t found the right one yet.

What do you think about the Denim allover look? Have you tried it yet?




Montag, 23. September 2013

„Lilac Dawn“ - Karl Lagefeld Inspiration


Vor ein paar Wochen strahlte arte ein „Zeicheninterview“ mit Karl Lagerfeld aus. Fasziniert, inspiriert und motiviert davon, wie der Modegott locker-flockig Skizzen und Zeichnungen auf Kommando aus seinem Ärmel schüttelt, setzte ich mich nach der Sendung an meinen Schreibtisch. Und diese Illu kam dabei heraus:


Hier könnt ihr da komplette Interview der ganz besonderen Art anschauen und den Meister beim Zeichnen beobachten. Es lohnt sich wie immer:


Ich liebe das Geräusch des Eddings, wie er über das Papier kratzt.


Bis bald!


 
A few weeks ago the german/french TV-station „arte“ broadcast a „Drawing interview“ with Karl Lagerfeld. I was fascinated, inspired and motivated by how the god of fashion spontaneously sketched one drawing after another. After the broadcast had ended, I immediately sat down on my drawing table. And this illustration is the result:


If you speak french or german or you just like to watch the master while he's drawing you can have a look at the complete interview here:

I love the noise of the marker scratching over the paper.


C U!









Montag, 16. September 2013

Illustration: Bye-Bye Summer!


"Es gibt eine Jahreszeit in Düsseldorf, bevor die ersten Blätter fallen, in der man den Wechsel der Jahreszeiten spürt. Die Luft ist frisch, der Sommer ist dahin. Und zum ersten Mal, nach langer Zeit, braucht man nachts eine Decke auf dem Bett...  "
- Carrie Bradshaw

Eine illustrierte Collage. Welche Fliege gefällt euch am besten?

"There is a time of year in New York when, even before the first leaf falls, you feel the seasons click. The air is crisp, the summer is gone. For the first night in a long time, you need a blanket on your bed..." - Carrie Bradshaw

An illustraed collage. Why bow tie do you like the best?


Sonntag, 8. September 2013

Outfit: I PINK I CAN!

Find ich super. Ich bin ohnehin der Meinung, dass alle Männer bunte Hosen tragen sollten!“, sagte meine Freundin und Blogger-Kollegin Marie vom Babäm-Blog, als ich sie nach ihrer Meinung zu diesem Outfit fragte. Wie recht sie doch hat!

Eine Diskussion zu diesem Thema spare ich mir für später auf, aber eins kann ich jetzt schon festhalten: Männer in farbigen Hosen haben es nicht leicht in diesem Land! Sie werden häufig komisch beäugt, ausgelacht und es wird mit den Fingern auf sie gezeigt. Jawohl! 

Doch damit ist jetzt endgültig Schluss! Männer und Jungs, ran an die Bull... eh, bunten Beinkleider! Das Meine aus diesem Post ergatterte ich, als ich händeringend nach einer hübschen, kurzen Hose für das Fashion Blogger FleetMeet in Düsseldorf suchte. Mit nur 10 Euro in den Taschen hoffte ich auf etwas Glück beim Durchstöbern der Läden. Im Sale von unser aller Modeliebling H&M wurde ich fündig.
Pinke Shorts aus Leinen, ideal für den Sommer! Kombiniert mit einem eleganten Vichy-Karo-Rapport in leichtem Rosa machen diese Shorts einiges her. Um den chicen Ton des Outfits zu brechen, entschied ich mich für weiße Vans. Beim Shooting peppte ich den Look für ein paar Bilder noch mit einer weißen Fliege auf, passend zu den weißen Schuhen. Eine pornöse Sonnenbrille... Voilà!

Und warum das alles? PINKcause I can! (Und ihr auch!)

I love it! If it’s up to me, every man should wear coloured pants.“ That’s what my dear friend and blogger colleauge Marie from the Babäm blog said, when I asked for her opinion about this look. How right she is!

I’ll save the discussion about this topic up for later but there’s one thing I can already say: Men in coloured pants are having a hard time in this country! They often get eyeballed, laughed at and sometimes people even point at them. Can you imagine that?!

Now that’s definetly over! Men and guys go get your gaudy pants out! I found those from this post when I was desperately looking for nice shorts for a blogger event in Düsseldorf, Germany. With only 10 Euro in my empty pockets I discovered them in H&M’s sale.

Pink shorts made of linen are ideal for the summer. Combined with a button-down shirt and a vichy karo dessin in lighty pink this outfit looks impressive to me. To break the chic look I decided to wear clean Vans. At the shooting I spiced the outfit up with a white bow-tie-matching to the shoes. Added big sunglass... Voilà!

And for which reason? PINKcause I can! (So do you!)



Hose/Shorts: H&M 10 Euro

Button-Down-Hemd/Shirt: Olymp, 60 Euro

Fliege/Bow-tie: 30 Euro

Schuhe/Shoes: Vans, 65 Euro

Aviator: Police, 280 Euro 

Mittwoch, 4. September 2013

DIY: Le Chici-Mickey – Printed-Statement – Tanktop

Hallo und herzlich Willkommen in unserer „Hobbythek“!

T-Shirts mit dicken, fetten Lettern und Sprüchen wie „CES’T LA VIE“, „NO WARS“ oder „KEEP CALM IS OVERRATED“ lassen sich einfach nicht den „Mund verbieten“. Seit mehreren Jahren verteidigen sie ihren Beliebtheitsstatus in der Modewelt und gehen mit der Zeit. Indem ihrer Optik, den Schriftarten und Sprüchen keinerlei Grenzen gesetzt sind, schaffen sie es nach wie vor, beliebt und gefragt zu sein, ohne dass man sich an ihnen satt sieht.

Ein weiterer Pluspunkt: Sie lassen sich relativ einfach selbst bedrucken und gestalten. Im Copy-Shop eures Vertrauens beispielsweise. Aber da ich seit meinem Studium keinem Copy-Shop mehr traue und mir die gängigen Folien-Prints nicht zusagen, bedrucke ich meistens nur noch selbst. Entweder in der fast unbezahlbaren Siebdruck-Variante (war nur einmal eine Ausnahme durch einen Uni-Workshop) oder in der Do-it-yourself-Möglichkeit.

Letztere möchte ich euch heute vorstellen. Anfangs dachte ich, dass es recht schwierig bis unmöglich sein wird, mit einem Textilstift etwas auf Stoff zu zeichnen. Aber da sich mein erster Versuch mit der Spraydose als ein gewaltiger Schuss in den Ofen entpuppte, versuchte ich es doch mit einem Stift. Und das Ergebnis? Zwei enthusiastisch erhobene Daumen!

Deshalb zeige ich euch in diesem Tutorial, wie auch ihr mit wenigen Schritten euer Traum T-Shirt/Tanktop/oder-was-auch-immer bedrucken bzw. beschriften könnt!


Los geht’s!

Dienstag, 3. September 2013

Mein Lied der Woche #3 / My song of the week #3: Keren Ann – Song of Alice

Vor ein paar Tagen mistete ich mein CD-Regal aus und hörte mich schnell noch mal durch diverse Platten, bevor ich mich eventuell dazu entscheiden sollte, sie zu verkaufen. Das Album „Nolita“ spielte im Hintergrund, als mir dieses Lied auffiel, dessen traurige Stimmung mich in seinen Bann zog. Ich besitze die LP der Sängerin Keren Ann zwar bereits eine Weile, aufgefallen ist mir dieses wunderschöne Lied bisher allerdings noch nicht.

Der „Song of Alice“ von der in Deutschland recht unbekannten französischen Sängerin Keren Ann erzählt eine traurige Geschichte über eine Schutzpatronin. Eine unverstandene Außenseiterin, vor der sich die Menschen fürchten und die sie grundlos eines Verbrechens beschuldigen. 


„And then one day, she... just vanished...“
 
Das musikalisch reduzierte Stück wird allerdings nicht von der Sängerin mit der erwachsenen, fast flüsternden Stimme gesungen. Nach dem schwermütigen Gitarrenintro setzt ein tiefer Sprechgesang von Sean Gullet an, um die Geschichte von Alice zu erzählen. Er spricht viel mehr, als dass er singt. Er murmelt, stockt, stottert sogar und entführt den Hörer so mit in seine eigene, traurige Erinnerung. Nach einer Weile ertönt Keren Anns choraler Hintergrundgesang und treibt die melancholische, rückwärtsgewandte Stimmung des Songs auf die Spitze.


EDIT: Danke der ver***** Gema lässt sich das Video leider nicht mehr ansehen. Checkt das Lied auf iTunes... Leute aus dem Ausland können es auf Youtube sehen/finden.
 


Ein trauriges und durch den fragilen Sprechgesang Sean Gullets, Keren Anns Hintergrundgesang und dank der elektronischen Gitarrenriffs auch ein dramatisches Lied. Es begleitet mich zurzeit jede Nacht in den Schlaf. Ein Glück, dass ich noch einmal in dieses Album hineingehört habe! 










A few days ago I cleared out my CD shelf. But before I decided which ones to sell and which ones to keep I got trough them all again one more time. The album „Nolita“ was playing in the background. I recognized this song with its melancholic mood, which instantly put a spell on me. I have owned the LP by the singer Keren Ann for quite a while now but I never realised there was this beautiful song on it.

The „Song of Alice“ from the pretty unpopular frech singstress Keren Ann tells the sad story about a patron saint. A misunderstood outsider who was accused of a crime he did not commit and who people were afraid of.

„And then one day, she... just vanished...“
 
But the musically reduced piece isn’t mainly sung by the singer with the adult, nearly whispering voice. After the lugubrious guitar intro a deep „rap“ by Sean Gullet sets in to tell the story of Alice. Instead of singing he speaks. He mumbles, even stammers and takes the listener into his very own sad memories. After a while, Keren Ann’s choral background singing begins and embosses the melancholy, backwardsgoing mood of the song to its top. 


EDIT: I am sorry, but this video won't play anymore. But if you are from a different country you can see/find it on Youtube!


A sad song and because of the fragile rap of Sean Gullet, Keren Anns sad backgroundsinging and thanks to the electric guitar riff it is also a dramatic song. It accompanies me into my sleep these days. Luckyly I listend to this album again before giving it away. 

Sonntag, 1. September 2013

Outfit: The sun always reminds me of you

In diesem Sommer sind Tanktops an Jungs und Männern nicht wegzudenken. Egal ob eng, groß oder übergroß. Egal ob an durchtrainierten Muskel-Elsen, Normalos oder Hämpflingen wie mir. Mittlerweile kann und darf sie jeder tragen.
Und obwohl ich mir nie vorstellen konnte, mich mit so einem Shirt in die Öffentlichkeit zu trauen, wollte ich es einfach ausprobieren und habe den Schritt gewagt – und mich erstaunlich wohl damit gefühlt. Da es sich zu Beginn doch noch ungewöhnlich anfühlte, einen Hauch von Nichts zu tragen, entschied ich mich zusätzlich für den XXL-Pullover. Er lässt sich lässig um die Schultern binden oder schnell überziehen. Dank seiner Größe bildet er einen schönen Kontrast und bewirkt ein Silhouettenspiel, da die restlichen Teile eher eng und körpernah geschnitten sind.

Den Schriftzug und das Rückenbild habe ich selbst auf das Top gedruckt. Ein Tutorial dazu gibt es in den nächsten Tagen!

Bilder in denen ich den Pullover trage findet ihr hier...
 
Ich hoffe, es gefällt euch.

This summer wouldn’t be the same without boys and men wearing tanktops. Doesn’t matter if they are tight, large or extra large. Doesn’t matter if you’re a muscle guy, normal or a chicken like me. Now everybody can wear them. 
 
Even though I couldn’t imagine myself wearing a shirt like this in public, I wanted to give it a try. And I felt surprisingly comfortable with it. But in the beginning it felt a little bit unfamiliar so I decided to add this XXL sweater. It can be worn easily around the shoulders or quickly be pulled over. With its big size it offers a beautiful contrast and a different silhouette compared to the other tight and skinnier clothes.

The phrase and the back pic I did by myself and a tutorial will follow in the next days. 
 
Photos where I am wearing the sweater can be seen here...

I hope you like it!


Tanktop: H&M

Pullover // Sweater: Weekday

Jeans: Zara

Uhr // Watch: Casio

Sonnenbrille // Sunglasses: Ray Ban

Schuhe // Sneaker:
Supra

Lyrics: Marissa Nadler - „The sun always reminds me of you“

Donnerstag, 29. August 2013

Der optimale Sommer-Soundtrack / The optimal soundtrack of summer

"Lebenskünstler ist, wer seinen Sommer so erlebt, dass er ihn noch im Winter wärmt." - Alfred Polgar, Schriftsteller 

Wir liegen den ganzen Tag in der warmen Sonne, bewundern den orange-violetten Sonnenuntergang, lachen an schwülen Abenden am See und lauschen dem Spiel der Zikaden in den Armen unserer Liebsten – Sommer 2013.
 
Aber was wäre ein Sommer wie dieser ohne den passenden Soundtrack, der uns auch Monate, nachdem die warme Jahreszeit vergangen ist, noch ein warmes, wohliges Gefühl in unsere Herzen und Gedanken zaubert?
 
"Der optimale Sommer-Sountrack" präsentiert euch chillige, ausgelassene und nachdenkliche Sommer-Lieder, die ihr immer wieder anhören wollt. Ob am Strand mit den Füßen im Sand, im Auto mit offenen Fenstern oder abends auf dem Balkon. Ich wünsche euch eine tolle Zeit und viel Spaß beim entspannen- auch wenn das Ende des Sommers nah scheint.

"Masters in the art of living are those, who experience their summer in a way that they still feel it's warmth in winter."
- Alfred Polgar, Author

We’re lying in the sun the whole day long, admiring the orange violet sunset, laughing with our friends on warm, fuzzy evenings at the lake and listening to the play of the bugs – Summer 2013.

But what kind of summer would it be without a soundtrack that reminds us about the warm days even when summer is over for months? Warming our hearts and minds.

In my „The optimal summer soundtrack“ I'll present you some relaxing, boisterously and mediative summer songs you're going to listen over and over again. I hope you have a great time enjoying the weather- even the end of summer is near.

Mittwoch, 28. August 2013

Illustration: Sun & Moon

"In dem kurzen Augenblick, in dem die Nacht dem Morgen weicht, sehen wir uns wieder..."

"In that short instant when the night becomes a new morning we will meet again..."

2007.



Montag, 26. August 2013

Cara Delevingne: Die Lady GaGa der Topmodels / The Lady GaGa of the Topmodels

Models kommen und gehen. Die Modewelt zeichnet sich vor allem durch ihre Schnelllebigkeit aus, der auch die Gesichter der Laufstege sowie Kampagnen- und Magazin-Cover schonungslos unterworfen sind. Die wenigsten Mädchen schaffen es, über einen längeren Zeitraum präsent und vor allem gefragt zu sein. Anders als das Topmodel der Stunde Cara Delevingne. 

Dienstag, 23. Juli 2013

AMD „EXIT13_2: next edition“- Ein charmantes Defilee ohne modischen Pepp / A charming defilee without liveliness

Ein gläserner Sarg inmitten eines negativ gefärbten Waldes. In dem Glaskasten liegt ein nacktes Mädchen, psychedelische Musik erklingt. Was nach einer Szene eines Lars von Trier-Psycho-Films klingt, stellt sich bei weiterer Betrachtung als ein Kollektions-Clip einer Design-Absolventin heraus. Willkommen zur „EXIT13_2: next edition“ der Akademie Mode & Design (AMD) in Düsseldorf.

Erstmalig fand die bekannte Modenschau der AMD zum zweiten Mal in einem Jahr statt. 2010 startete zum ersten Mal ein Modedesign-Semester zum Sommer, anstatt wie gewöhnlich zum Winter. Im Rahmen eines kleinen Defilees zeigten die Studenten, was sie in den letzten drei Jahren erlernten und ob sie es mit den hochgelobten Absolventen der Exit13 im Februar aufnehmen können.

"TraditionBreak - Dark Tyroleam Eccentrics" von Carolin Wolters.

Donnerstag, 18. Juli 2013

Auf zur EXIT.13_2 I next Edition und dem Fashion Blogger Fleet Meet in Düsseldorf

Tolles Wetter, eine traumhafte Stadt und chice Leute auf den Straßen – am kommenden Samstag geht es in Düsseldorf in punkto Mode wieder heiß her.

Credits: Design by Sven Schuster, Kollektion: We Are Africa. Fotograf: SG Koezle.

Mittwoch, 10. Juli 2013

Sommer in Düsseldorf / Summer in Düsseldorf

Der Sommer zählt nicht gerade zu meinen Lieblingsjahreszeiten. Aufgrund von übertriebener Schwüle, Hitze, Allergien, Insekten und extremer Mode-Fehltritte der Menschen auf der Straße, freue ich mich eigentlich, wenn die Temperaturen eher niedrig bleiben.

Im Moment sind die Temperaturen zwar hoch aber noch wirklich angenehm. Deshalb freue ich mich ausnahmsweise, dass wir ein paar schöne Tage verbringen können.  Also rein in die chicen Klamotten und raus auf die Straße!


Habt eine schöne Zeit! 

Euer

Acutally I don't like summer that much. In Germany it is mostly muggy, sticky and too hot. On top of that I dislike it because of my allergies, annoying bugs and the people on the street who are dressing much more awefull then they usually do.

But since we are having some nice warm wether in Düsseldorf these days, I'm really enjoying it. So I get some chic clothes on and heading outside!

Have a good time everybody!

Yours