Sonntag, 29. September 2013

Outfit: DENIMregeln! / Jammin’ Denim!


Ich gebe zu, ich brauchte eine Weile, denn ich war sehr skeptisch und musste viel darüber nachdenken. Abwägen. Eruieren. Mut aufbringen. Denim als Einheits-Look? Soll ich oder soll ich nicht. Letzten Endes habe ich mich doch getraut. Der Ganzkörper-Look des Denimstoff-Dauerbrenners ist mittlerweile ziemlich en vogue und tragbar geworden.

Allerdings bin ich der Meinung, dass dieser gewagte Look nur in denselben Farbnuancen funktioniert. Harte Brüche mit hellem und dunklem Denim halte ich für eher schwierig. Es sollte ein harmonisches, einheitliches Bild vorherrschen. Ausnahmen bestätigen aber auch hier wie so oft die Regel.

Deshalb wirkt mein Jeans-Look auch eher gediegen und unauffällig. Ich wollte mich erstmal langsam herantrauen und eine Art Farbverlauf von hell nach „dunkel“ erreichen. Auf Accessoires wie einen Gürtel habe ich verzichtet. Bei so einer hellen Hose sind die Dinger nämlich ein Störfaktor, meiner Meinung nach. Oder ich habe einfach noch nicht den Richtigen gefunden.

Was denkt ihr zum Thema Denim-Komplett-Look? Schon mal probiert?

I admit it, I needed a while, because I used to be pretty sceptic and I first had to make up my mind. Weighing up. Elicit. Be brave. Denim as a complete allover look? Should I? In the end I decided to give it a try. Fashion’s slow-burner fabric Denim has become pretty en vogue and wearable as an allover look.

But from my point of view this bold look only works in similar colour shades. Hard breaks with dark and bright Denim are very difficult, it should build a harmonic and consistent look.

That’s why my Denim-Look appears dapper and rather smooth. I decided to get in touch with it and took baby steps by creating a kind of colour gradient from bright to „dark“. I decided to go without accessories such as a belt. By wearing such a bright Jeans a belt is more a disruptive factor. Or I just haven’t found the right one yet.

What do you think about the Denim allover look? Have you tried it yet?




Montag, 23. September 2013

„Lilac Dawn“ - Karl Lagefeld Inspiration


Vor ein paar Wochen strahlte arte ein „Zeicheninterview“ mit Karl Lagerfeld aus. Fasziniert, inspiriert und motiviert davon, wie der Modegott locker-flockig Skizzen und Zeichnungen auf Kommando aus seinem Ärmel schüttelt, setzte ich mich nach der Sendung an meinen Schreibtisch. Und diese Illu kam dabei heraus:


Hier könnt ihr da komplette Interview der ganz besonderen Art anschauen und den Meister beim Zeichnen beobachten. Es lohnt sich wie immer:


Ich liebe das Geräusch des Eddings, wie er über das Papier kratzt.


Bis bald!


 
A few weeks ago the german/french TV-station „arte“ broadcast a „Drawing interview“ with Karl Lagerfeld. I was fascinated, inspired and motivated by how the god of fashion spontaneously sketched one drawing after another. After the broadcast had ended, I immediately sat down on my drawing table. And this illustration is the result:


If you speak french or german or you just like to watch the master while he's drawing you can have a look at the complete interview here:

I love the noise of the marker scratching over the paper.


C U!









Montag, 16. September 2013

Illustration: Bye-Bye Summer!


"Es gibt eine Jahreszeit in Düsseldorf, bevor die ersten Blätter fallen, in der man den Wechsel der Jahreszeiten spürt. Die Luft ist frisch, der Sommer ist dahin. Und zum ersten Mal, nach langer Zeit, braucht man nachts eine Decke auf dem Bett...  "
- Carrie Bradshaw

Eine illustrierte Collage. Welche Fliege gefällt euch am besten?

"There is a time of year in New York when, even before the first leaf falls, you feel the seasons click. The air is crisp, the summer is gone. For the first night in a long time, you need a blanket on your bed..." - Carrie Bradshaw

An illustraed collage. Why bow tie do you like the best?


Sonntag, 8. September 2013

Outfit: I PINK I CAN!

Find ich super. Ich bin ohnehin der Meinung, dass alle Männer bunte Hosen tragen sollten!“, sagte meine Freundin und Blogger-Kollegin Marie vom Babäm-Blog, als ich sie nach ihrer Meinung zu diesem Outfit fragte. Wie recht sie doch hat!

Eine Diskussion zu diesem Thema spare ich mir für später auf, aber eins kann ich jetzt schon festhalten: Männer in farbigen Hosen haben es nicht leicht in diesem Land! Sie werden häufig komisch beäugt, ausgelacht und es wird mit den Fingern auf sie gezeigt. Jawohl! 

Doch damit ist jetzt endgültig Schluss! Männer und Jungs, ran an die Bull... eh, bunten Beinkleider! Das Meine aus diesem Post ergatterte ich, als ich händeringend nach einer hübschen, kurzen Hose für das Fashion Blogger FleetMeet in Düsseldorf suchte. Mit nur 10 Euro in den Taschen hoffte ich auf etwas Glück beim Durchstöbern der Läden. Im Sale von unser aller Modeliebling H&M wurde ich fündig.
Pinke Shorts aus Leinen, ideal für den Sommer! Kombiniert mit einem eleganten Vichy-Karo-Rapport in leichtem Rosa machen diese Shorts einiges her. Um den chicen Ton des Outfits zu brechen, entschied ich mich für weiße Vans. Beim Shooting peppte ich den Look für ein paar Bilder noch mit einer weißen Fliege auf, passend zu den weißen Schuhen. Eine pornöse Sonnenbrille... Voilà!

Und warum das alles? PINKcause I can! (Und ihr auch!)

I love it! If it’s up to me, every man should wear coloured pants.“ That’s what my dear friend and blogger colleauge Marie from the Babäm blog said, when I asked for her opinion about this look. How right she is!

I’ll save the discussion about this topic up for later but there’s one thing I can already say: Men in coloured pants are having a hard time in this country! They often get eyeballed, laughed at and sometimes people even point at them. Can you imagine that?!

Now that’s definetly over! Men and guys go get your gaudy pants out! I found those from this post when I was desperately looking for nice shorts for a blogger event in Düsseldorf, Germany. With only 10 Euro in my empty pockets I discovered them in H&M’s sale.

Pink shorts made of linen are ideal for the summer. Combined with a button-down shirt and a vichy karo dessin in lighty pink this outfit looks impressive to me. To break the chic look I decided to wear clean Vans. At the shooting I spiced the outfit up with a white bow-tie-matching to the shoes. Added big sunglass... Voilà!

And for which reason? PINKcause I can! (So do you!)



Hose/Shorts: H&M 10 Euro

Button-Down-Hemd/Shirt: Olymp, 60 Euro

Fliege/Bow-tie: 30 Euro

Schuhe/Shoes: Vans, 65 Euro

Aviator: Police, 280 Euro 

Mittwoch, 4. September 2013

DIY: Le Chici-Mickey – Printed-Statement – Tanktop

Hallo und herzlich Willkommen in unserer „Hobbythek“!

T-Shirts mit dicken, fetten Lettern und Sprüchen wie „CES’T LA VIE“, „NO WARS“ oder „KEEP CALM IS OVERRATED“ lassen sich einfach nicht den „Mund verbieten“. Seit mehreren Jahren verteidigen sie ihren Beliebtheitsstatus in der Modewelt und gehen mit der Zeit. Indem ihrer Optik, den Schriftarten und Sprüchen keinerlei Grenzen gesetzt sind, schaffen sie es nach wie vor, beliebt und gefragt zu sein, ohne dass man sich an ihnen satt sieht.

Ein weiterer Pluspunkt: Sie lassen sich relativ einfach selbst bedrucken und gestalten. Im Copy-Shop eures Vertrauens beispielsweise. Aber da ich seit meinem Studium keinem Copy-Shop mehr traue und mir die gängigen Folien-Prints nicht zusagen, bedrucke ich meistens nur noch selbst. Entweder in der fast unbezahlbaren Siebdruck-Variante (war nur einmal eine Ausnahme durch einen Uni-Workshop) oder in der Do-it-yourself-Möglichkeit.

Letztere möchte ich euch heute vorstellen. Anfangs dachte ich, dass es recht schwierig bis unmöglich sein wird, mit einem Textilstift etwas auf Stoff zu zeichnen. Aber da sich mein erster Versuch mit der Spraydose als ein gewaltiger Schuss in den Ofen entpuppte, versuchte ich es doch mit einem Stift. Und das Ergebnis? Zwei enthusiastisch erhobene Daumen!

Deshalb zeige ich euch in diesem Tutorial, wie auch ihr mit wenigen Schritten euer Traum T-Shirt/Tanktop/oder-was-auch-immer bedrucken bzw. beschriften könnt!


Los geht’s!

Dienstag, 3. September 2013

Mein Lied der Woche #3 / My song of the week #3: Keren Ann – Song of Alice

Vor ein paar Tagen mistete ich mein CD-Regal aus und hörte mich schnell noch mal durch diverse Platten, bevor ich mich eventuell dazu entscheiden sollte, sie zu verkaufen. Das Album „Nolita“ spielte im Hintergrund, als mir dieses Lied auffiel, dessen traurige Stimmung mich in seinen Bann zog. Ich besitze die LP der Sängerin Keren Ann zwar bereits eine Weile, aufgefallen ist mir dieses wunderschöne Lied bisher allerdings noch nicht.

Der „Song of Alice“ von der in Deutschland recht unbekannten französischen Sängerin Keren Ann erzählt eine traurige Geschichte über eine Schutzpatronin. Eine unverstandene Außenseiterin, vor der sich die Menschen fürchten und die sie grundlos eines Verbrechens beschuldigen. 


„And then one day, she... just vanished...“
 
Das musikalisch reduzierte Stück wird allerdings nicht von der Sängerin mit der erwachsenen, fast flüsternden Stimme gesungen. Nach dem schwermütigen Gitarrenintro setzt ein tiefer Sprechgesang von Sean Gullet an, um die Geschichte von Alice zu erzählen. Er spricht viel mehr, als dass er singt. Er murmelt, stockt, stottert sogar und entführt den Hörer so mit in seine eigene, traurige Erinnerung. Nach einer Weile ertönt Keren Anns choraler Hintergrundgesang und treibt die melancholische, rückwärtsgewandte Stimmung des Songs auf die Spitze.


EDIT: Danke der ver***** Gema lässt sich das Video leider nicht mehr ansehen. Checkt das Lied auf iTunes... Leute aus dem Ausland können es auf Youtube sehen/finden.
 


Ein trauriges und durch den fragilen Sprechgesang Sean Gullets, Keren Anns Hintergrundgesang und dank der elektronischen Gitarrenriffs auch ein dramatisches Lied. Es begleitet mich zurzeit jede Nacht in den Schlaf. Ein Glück, dass ich noch einmal in dieses Album hineingehört habe! 










A few days ago I cleared out my CD shelf. But before I decided which ones to sell and which ones to keep I got trough them all again one more time. The album „Nolita“ was playing in the background. I recognized this song with its melancholic mood, which instantly put a spell on me. I have owned the LP by the singer Keren Ann for quite a while now but I never realised there was this beautiful song on it.

The „Song of Alice“ from the pretty unpopular frech singstress Keren Ann tells the sad story about a patron saint. A misunderstood outsider who was accused of a crime he did not commit and who people were afraid of.

„And then one day, she... just vanished...“
 
But the musically reduced piece isn’t mainly sung by the singer with the adult, nearly whispering voice. After the lugubrious guitar intro a deep „rap“ by Sean Gullet sets in to tell the story of Alice. Instead of singing he speaks. He mumbles, even stammers and takes the listener into his very own sad memories. After a while, Keren Ann’s choral background singing begins and embosses the melancholy, backwardsgoing mood of the song to its top. 


EDIT: I am sorry, but this video won't play anymore. But if you are from a different country you can see/find it on Youtube!


A sad song and because of the fragile rap of Sean Gullet, Keren Anns sad backgroundsinging and thanks to the electric guitar riff it is also a dramatic song. It accompanies me into my sleep these days. Luckyly I listend to this album again before giving it away. 

Sonntag, 1. September 2013

Outfit: The sun always reminds me of you

In diesem Sommer sind Tanktops an Jungs und Männern nicht wegzudenken. Egal ob eng, groß oder übergroß. Egal ob an durchtrainierten Muskel-Elsen, Normalos oder Hämpflingen wie mir. Mittlerweile kann und darf sie jeder tragen.
Und obwohl ich mir nie vorstellen konnte, mich mit so einem Shirt in die Öffentlichkeit zu trauen, wollte ich es einfach ausprobieren und habe den Schritt gewagt – und mich erstaunlich wohl damit gefühlt. Da es sich zu Beginn doch noch ungewöhnlich anfühlte, einen Hauch von Nichts zu tragen, entschied ich mich zusätzlich für den XXL-Pullover. Er lässt sich lässig um die Schultern binden oder schnell überziehen. Dank seiner Größe bildet er einen schönen Kontrast und bewirkt ein Silhouettenspiel, da die restlichen Teile eher eng und körpernah geschnitten sind.

Den Schriftzug und das Rückenbild habe ich selbst auf das Top gedruckt. Ein Tutorial dazu gibt es in den nächsten Tagen!

Bilder in denen ich den Pullover trage findet ihr hier...
 
Ich hoffe, es gefällt euch.

This summer wouldn’t be the same without boys and men wearing tanktops. Doesn’t matter if they are tight, large or extra large. Doesn’t matter if you’re a muscle guy, normal or a chicken like me. Now everybody can wear them. 
 
Even though I couldn’t imagine myself wearing a shirt like this in public, I wanted to give it a try. And I felt surprisingly comfortable with it. But in the beginning it felt a little bit unfamiliar so I decided to add this XXL sweater. It can be worn easily around the shoulders or quickly be pulled over. With its big size it offers a beautiful contrast and a different silhouette compared to the other tight and skinnier clothes.

The phrase and the back pic I did by myself and a tutorial will follow in the next days. 
 
Photos where I am wearing the sweater can be seen here...

I hope you like it!


Tanktop: H&M

Pullover // Sweater: Weekday

Jeans: Zara

Uhr // Watch: Casio

Sonnenbrille // Sunglasses: Ray Ban

Schuhe // Sneaker:
Supra

Lyrics: Marissa Nadler - „The sun always reminds me of you“